header_begraebnis

Kirchliches Begräbnis

Beim kirchlichen Begräbnis vertraut die Gemeinde mit den Angehörigen ihre/n Verstorbene/n dem lebendigen Gott an. Der Glaube an Tod und Auferstehung Jesu Christi ist das Fundament jeder kirchlichen Trauerfeier. Die kirchliche Beerdigung kann heutzutage sowohl eine Erdbestattung mit Sarg als auch eine Feuerbestattung (Instruktion des Hl. Offiziums, 8.5.1963) mit Urne sein.

Das kirchliche Begräbnis ist immer mit einer Form von Trauergottesdienst verbunden: dies kann eine Totenmesse (auch Requiem, Exequien) oder eine Auferstehungsmesse sein, aber auch eine Wortgottesfeier in der Kirche oder eine Trauerfeier in der Friedhofshalle. Es gibt auch die Möglichkeit einer Trauerfeier direkt am Grab.

Vor dem Trauergottesdienst und Begräbnis besucht der/die mit der Trauerfeier beauftragte Seelsorger/in die Angehörigen, um Beistand zu geben und im Gespräch gemeinsam die Trauerfeier vorzubereiten.

Ist ein Mensch gestorben…
Orientierung und Hilfe bei einem Todesfall in der Pfarrei Heilig Geist

Gespräch mit einem Seelsorger/einer Seelsorgerin

Ist ein Mensch gestorben und wünschen Sie den Besuch eines Seelsorgers/einer Seelsorgerin, dann rufen Sie bitte das Zentrale Pfarrbüro Hl. Geist an (Mo-Fr 8.30-13 Uhr, Do auch 15-17 Uhr – Tel.: 02461 2323). Ein Team von Seelsorgern und Seelsorgerinnen ist vom Bischof mit der Begleitung der Trauernden und der Begräbnisfeier beauftragt.

Gerne können Sie auch im Pfarrbüro anrufen wegen der Krankensalbung durch einen Priester, wenn jemand schwer krank ist und sich dieses Sakrament wünscht oder wenn jemand im Sterben liegt oder eben erst verstorben ist.

Hausarzt und Beerdigungsinstitut

Falls es noch nicht geschehen ist, sollten Sie den zuständigen Hausarzt verständigen, der den Tod feststellen und dokumentieren muss. Danach wenden Sie sich bitte an ein Beerdigungsinstitut, das mit Ihnen die nötigen nächsten Schritte abspricht und Ihnen bei der Abwicklung der Beerdigung hilft. Das Beerdigungsinstitut vermittelt den Termin für die Beerdigung.

Zeit für den Abschied Zuhause

Der bewusste Abschied von einem Verstorbenen ist sehr wichtig. Wir empfehlen daher, einen Menschen, der in seiner vertrauten Umgebung gestorben ist, nicht sofort vom Bestatter abholen zu lassen. Nach dem Gesetz dürfen Verstorbene in einer Wohnung bis zu 36 Stunden bleiben. Diese Zeit sollte man nutzen, um Abschied zu nehmen, das hilft bei der Verarbeitung der Trauer. Auf Wunsch können Verstorbene auch länger im Trauerhaus aufgebahrt werden, damit alle Verwandten und Bekannten Gelegenheit haben, sich ggf. in einer Totenwache zu verabschieden.

Begleitung beim Abschied

Wir bieten Ihnen folgende Begleitung an:

  • Wir geben Ihnen Anregungen, sich im Kreis der Angehörigen am Sterbebett von dem verstorbenen Menschen zu verabschieden, bzw. eine Totenwache zu halten.
  • Das Gedenken für den Verstorbenen, die Exequien, halten wir nach Absprache während der Woche in einer der Kirchen (als Hl. Messe oder Wortgottesfeier) oder auch im Rahmen einer regulären Werktags-Messe. Die Wahl der Gedenkfeier treffen Sie bitte mit dem Beerdigungsunternehmer nach Rücksprache mit dem Pfarrbüro.
  • Wir können mit den Angehörigen eine Wort-Gottes-Feier in der Kirche (auch mit Aufbahrung des Sarges oder mit der Urne in der Kirche) oder eine Trauerfeier in einer der Hallen der städtischen Friedhöfe feiern.
  • Wir gestalten mit Ihnen die Begräbnisfeier auf dem Friedhof.

Wir gedenken Ihrer Verstorbenen in Eucharistiefeiern der Gemeinde zum Sechswochenamt und Jahrgedächtnis, wobei der Name des Verstorbenen genannt wird. Es ist ein Ausdruck des Gebets und der Anteilnahme seitens der Gemeinden, eine Hilfe in der Trauerphase und vielleicht ein Anlass, noch mal im Kreis der Angehörigen zusammenzukommen und vorher oder nachher evtl. das Grab zu besuchen.

Foto: wurfmaul (CC BY-NC-ND)