Am Sonntag, 8. November 2026, um 16 Uhr laden die Katholische Gemeinde St. Barbara Schophoven, der Regionale Katholikenrat, der Geschichtsverein der Gemeinde Inden e.V. sowie der Arbeitskreis Villa Buth zu einer gemeindeübergreifenden Gedenkveranstaltung ein. Anlässlich des Jahrestages der Pogromnacht erinnern sich die Anwesenden gemeinsam an die Opfer, hören Zeugnisse, öffnen Räume des Lernens und des Gebets und setzen ein Zeichen gegen das Vergessen.
Nach der Begrüßung der Gäste eröffnet das Grußwort von Elisabeth Paul von der Deutsch-Israelitischen Gesellschaft Aachen den Nachmittag und führt in die gemeinsame Erinnerung ein. Klezmer-Musik schafft einen Moment des Innehaltens und bereitet auf den inhaltlichen Teil vor.
Im Anschluss daran führt der Vortrag von Timo Ohrndorf in Geschichte und Bedeutung der Villa Buth ein und lädt nach dem inhaltlichen Impuls zu Fragen und Gespräch ein. Es folgt das persönliche Zeugnis von Martina Blümling, der Tochter der Überlebenden Friederike Görtz. Ihre Worte bilden einen besonders bewegenden Moment des Gedenkens und lassen die Geschichte der Villa Buth in persönlicher Weise lebendig werden.
Andacht
Im weiteren Verlauf soll eine Andacht mit Pfarrer Hans Otto v. Danwitz das zuvor Gehörte reflektieren und den geistlichen Mittelpunkt der Veranstaltung bilden.
Ausstellung
Zum Abschluss wird die Ausstellung „Villa Buth“ eröffnet, die mit zahlreichen historischen Dokumenten und Exponaten das Gedenken vertieft. Dann sind die Teilnehmenden eingeladen, bei Getränken und Snacks miteinander ins Gespräch zu
kommen und die Ausstellung zu besuchen. Die Ausstellung ist auch am Volkstrauertag, 15. November, von 11 bis 18 Uhr geöffnet.
Matthias Hahn
für das Vorbereitungsteam
Foto: Untere Denkmalbehörde Jülich
