Unser Besuch aus Indien stellt sich vor

Kategorie(n): Allgemein
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Meine lieben Freunde in Christus Jesus!

Mein Name ist Innyasi (es ist der Name meines Vaters, aber die Nutzung des Familiennamens ist in meiner Heimat-Region unüblich) James Victor (es ist mein Name) aus Tamil Nadu, Indien. Nennen Sie mich einfach „Father James“. Ich bin Diözesanpriester aus der Erzdiözese Pondicherry und Cuddalore. 2011 wurde ich zum Priester geweiht. Die ersten vier Jahre (2011-2015) war ich stellvertretender Pfarrer. In den nächsten vier Jahren absolvierte ich mein Lizenziat in Philosophie (Psychologie) und war Dozent am Priester-seminar. Seit November 2019 bin ich in Deutschland. Zwei Ereignisse haben mich dazu gebracht, in meiner Doktorarbeit das Familienleben in Deutschland zu erforschen:

1. „Wie konnten diese Jungen die Arbeiten für Mädchen machen?“ fragte mich ein indischer Freund im September 2013. Eine Gruppe deutscher Studenten war drei Monate in meiner Nachbargemeinde. Vor ihrer Rückkehr nach Deutschland luden sie uns (nur Freunde) zum Abendessen ein. Wir haben zufällig gesehen, wie sie zusammengearbeitet haben für das Abendessen (natürlich haben sie deutsches Essen gekocht; es war köstlich und lecker). Die obige Frage wurde dabei von einem meiner Freunde gestellt. Ich war sehr angetan davon, dass sie ihre Hausarbeiten teilten ohne Rücksicht auf das Geschlecht. Außerdem halfen sie sich gerne gegenseitig.

2. „Herr Pastor, warum sind wir im Familienleben nicht glücklich?“ So fragte mich eine junge, gut ausgebildete Frau an einem sonnigen Nachmittag im März 2015. „Bei meiner Trauung waren 21 Priester. Aber als ich in meiner Ehe verzweifelt war, war keiner von ihnen da. Für mich ist das Familienleben so: die ersten 30 Tage Abenteuer, die nächsten 60 Tage Herausforderungen und der Rest sind Qualen. Deshalb habe ich die Scheidung beantragt. “ Sie lud ihre ganze emotionale Last bei mir ab. Als Pastor habe ich beschlossen, etwas für sie zu tun. Aber innerhalb von zwei Monaten wurde ich wegen meines Studiums versetzt. Ihre Klagen verfolgen mich viele Tage und Nächte.

Diese Ereignisse haben mich zu meiner Forschung motiviert.
Fr. James Victor

P.S.: Erreichen können Sie mich über das Pfarrbüro, direkt über Handy 0152 1920 3605 oder per E-Mail: jamesvictor135[at]gmail[.]com  (jamesvictor135[at]gmail[.]com)