Joseph-Kuhl-Gesellschaft

Kategorie(n): Allgemein

Kirch-Bau-Vereine fördern seit langem den Neubau und die Erhaltung von Kirchengebäuden und finanzieren die Erst- und Neuausstattung von Kirchen. Auch in der katholisch geprägten Kreisstadt Jülich wurde 1877 unter dem Namen St. Bernardus-Bau-Verein eine solche Institution gegründet. Sie war nach dem Heiligen Bernardus von Clairvaux (1090-1153) benannt, der in Jülich einige Wunder gewirkt hatte.

Der Kirch-Bau-Verein machte es sich zur Aufgabe, die baufällige katholische Pfarrkirche St. Mariä Himmelfahrt aus dem 12. und 13. Jahrhundert in Jülich zu sanieren. Mit der Neu- und Umgestaltung des Gebäudes im neoromanischen Stil wurde der bekannte Kölner Diözesanbaumeister Heinrich Renard (1868-1928) beauftragt. Nach der langen Bauzeit von 27 Jahren war der von Zeitgenossen genannte „Dom am Rurstrome“ dann 1904 fertig gestellt. Es schloss sich die Erneuerung der Innenausstattung an.

In einem Heft der Josef-Kuhl-Gesellschaft wird der Geschichte dieses Jülicher Vereins anhand von Mitteilungen der damaligen Ortspresse nachgegangen. Die Broschüre ist ab sofort in der Thalia-Buchhandlung Jülich, Kölnstr. 9, und bei der Joseph-Kuhl-Gesellschaft Jülich, Dr.-Weyer-Str. 4, Jülich, erhältlich (gbers[at]uni-koeln[.]de  (gbers[at]uni-koeln[.]de)  ).

Prof. Dr. Günter Bers