Projekt Heilig Geist Jülich 2030

Kategorie(n): Allgemein

Im Herbst 2018 ist das Projekt „Heilig Geist Jülich 2030“ (HGJ 2030) gestartet mit der Grundfrage: Wo wollen wir als katholische Kirche im Jülicher Land 2030 sein? GdG-Rat, KV und Pastoralteam möchten einen Veränderungsprozess für die GdG u. Pfarrei Hl. Geist in Gang setzen mit Blick auf die Entwicklung kirchlichen Lebens vor Ort.

Was will uns Gottes Geist heute sagen und wie gehen wir als Christen mit unseren Herausforderungen um? Vielleicht will uns der Rückgang an haupt- wie ehrenamtlich Aktiven und überhaupt an Kirchenangehörigen zum Nachdenken bringen, was wirklich für unser Leben wichtig und heilig ist?

„Ich bin mit euch alle Tage bis zum Ende der Welt.“ (Mt 28) – das ist die Zusage des Auferstandenen an seine Jünger. Auf seinen Beistand vertrauen wir! Anlass des Projektes war die Erkenntnis: So wie bisher geht es nicht weiter! (siehe Artikel Kirche im Jülicher Land, wohin gehst du?“)

Der Kirchenvorstand KV hat dem GdG-Rat im Januar 2017 dargelegt, dass der wirtschaftliche Spielraum für Veränderungen kontinuierlich schrumpft, während die Kosten für den ständigen Unterhalt von Gebäuden u.a. immer weiter steigen. Diese Situation betrifft die ganze katholische Kirche in Deutschland, wovon sich die Gremienvorstände bei einem Klausurtag im März 2018 überzeugen konnten.

Die Auffassung der Gremien war, nicht bis zum Ende des Bistums-Prozesses „Heute bei dir“ 2021 zu warten und die Zeit nicht verstreichen zu lassen, sondern den Handlungsbedarf als dringend anzusehen und so bald wie möglich anzufangen. Allerdings empfiehlt sich ein Austausch und Abgleich zwischen dem Bistums-Prozess und dem pfarrlichen Projekt HGJ 2030.

Das Ziel der Arbeitsgruppe im Projekt HGJ 2030 ist die Ideenfindung für die Frage: „Wie wollen wir als katholische Kirche im  Jülicher Land 2030 aufgestellt sein und mit welchen pastoralen Prioritäten und Schwerpunkt-Themen – angesichts der „heutigen und erwarteten“ bzw. der „jeweils“ aktuellen pastoralen Situation und der verfügbaren finanziellen und personellen Ressourcen?

Das Gesamt-Ziel des Projektes HGJ 2030 ist

  • eine Beschreibung der aktuellen pastoralen Situation an „Orten kath. Lebens“ in HGJ,
  • eine Empfehlung der pastoralen Prioritäten und Schwerpunkt-Themen,
  • Bestandsaufnahme der Verfügbarkeit von Ressourcen,
  • Empfehlung für die mittelfristige Planung der Ressourcen.

KV und GdG-Rat haben dazu die Arbeitsgruppe „AG Heilig Geist Jülich 2030“ beauftragt, die vertraulich und nicht-öffentlich arbeitet, aber den beiden Gremien bei all deren Sitzungen sowie dem Pastoralteam bei dessen Teamsitzungen über den Stand der Arbeit berichtet.

Die Arbeitsgruppe des Projektes HGJ 2030 soll dem GdG-Rat, dem KV und dem Pastoralteam bis November 2019 ihr Ergebnis als Empfehlung zur Verabschiedung vorlegen. Den ausführlichen Text des Projektauftrages können Sie bei den Mitgliedern der Arbeitsgruppe oder der Sekretärin der AG Frau Anne Kiel (A[.]Kiel[at]heilig-geist-juelich[.]de) erfragen.

Pfr. Josef Wolff

Kleine Statistik der Pfarrei 2018

Im Jahr 2018 wurde in unserer Pfarrei so manche kirchliche Amtshandlung durchgeführt und in unseren Kirchenbüchern verzeichnet (zum Vergleich die Anzahl des Vorjahres).

 20182017
Taufen148 143
Erstkommunion139 134
Firmung131 79
Trauungen40 40
Beisetzungen 268 279
Austritte 133 123
Wiedereintritte3 10