8. Jülicher Friedenslauf 2019

8. Jülicher Friedenslauf 2019

„Miteinander statt nebeneinander – gemeinsam in Vielfalt leben.“ Unter diesem Motto setzen Schüler/innen am 20. September im Herzen Jülichs auf dem und um den Marktplatz ein Zeichen für den Frieden und sammeln dabei zugleich Spenden für die Friedensarbeit des forumZFD (Forum Ziviler Friedensdienst e. V.). Das forumZFD unterstützt unter anderem Gemeinden im Libanon bei der Integration syrischer Flüchtlinge. Denn das kleine Land hat bei einer Einwohnerzahl von gerade einmal 4,5 Millionen fast 1,5 Millionen Flüchtlinge aus Syrien aufgenommen – jeder Vierte im Land ist demnach ein Flüchtling.

Helferinnen und Helfer gesucht!

Bereits in den vergangenen Jahren haben viele Jülicher/innen den Friedenslauf tatkräftig unterstützt: bei der Ausgabe von Wasser und Bananen an die Läufer/innen, bei der Verteilung von Stempeln nach jeder gelaufenen Runde oder als Ordner an der Strecke. Auch in diesem Jahr benötigen wir wieder viele helfende Hände. Über Ihre Meldung als Helferin oder Helfer telefonisch unter 0221 91273236 freuen wir uns sehr! Natürlich sind auch Spenden für die Organisation des Laufes sehr willkommen.

Um diese Situation zu bewältigen, bilden die Friedensfachkräfte des forumZFD Mediatoren aus beiden Gruppen aus oder unterstützen gemeinsame Projekte, in denen sich Menschen mit und ohne Fluchtgeschichte zusammen für die Verbesserung der Lebenssituation einsetzen.

Der Startschuss für den Friedenslauf fällt am 20. September um 10 Uhr. Durch das begleitende Bühnenprogramm führen auch in diesem Jahr wieder die Theaterpädagogin Heike Werntgen und der KiKa-Moderator FUG. Musikalische Beiträge und ein gemeinsames Aufwärmen zu Musik sorgen bereits vor dem Lauf für gute Stimmung.

Die Schulen in Jülich können sich vorab zu einem begleitenden Bildungsprogramm anmelden, so dass sich Schüler/innen bereits vor dem Lauf mit den Themen „Flucht, Fluchtursachen, Dialog und Integration“ auseinandersetzen können. Verschiedene Perspektiven auf diese Themen bieten den Kindern und Jugendlichen darüber hinaus etwa interaktive Theaterworkshops oder Gesprächsrunden mit Friedensfachkräften und Geflüchteten.

Christine Lieser –  Forum Ziviler Friedensdienst

Foto: Christoph Bongard