St. Rochus Räuberlager in der wilden Eifel

St. Rochus Räuberlager in der wilden Eifel

Auch in diesem Jahr unternahmen die Messdiener und Messdienerinnen von St. Rochus eine Messdienerfahrt. Die 11 Kinder erlebten vom 4. bis 6. September 2015 ein „wildes Räuberlager in der Eifel”. Hierbei bot die über 800 Jahre alte Burg zu Nideggen die geeignete Kulisse. Die moderne Ausstattung der Jugendherberge ermöglichte einen sehr angenehmen Aufenthalt.

Wie die Räuber schlugen sich die Kinder am ersten Abend ohne Taschenlampen durch den dunklen Wald, um festzustellen, dass sich die Augen der Räuber sehr schnell an die Dunkelheit gewöhnen. Jeder Räuber fasste einzeln allen Mut zusammen, den Wald nur anhand von wenigen kleinen Lichtern abseits des Weges zu durchqueren. Ilja, unser Oberräuber, belohnte alle mit einem auf einer kleinen Lichtung zauberhaft anmutenden Lichtermeer. Der nächste Tag fand ebenfalls im Wald, dem Lebensraum der Räuber, statt. Hier standen Wandern und Klettern auf der Tagesordnung. Es wurde z.B. Fragen nachgegangen: Wie findet ein Räuber seine im Wald vergrabene Beute wieder? Mit verbundenen Augen fand die ganze Räuberbande jeweils ihre Verstecke wieder. Auf der Burg ging es dann auf Schatzsuche. Der böse Herzog zu Jülich hatte denjenigen eingekerkert, der den Ort des Schatzes kannte, aber ihn nicht verriet. Also befreiten ihn die Räuber, aber dafür mussten sie erst knifflige Rätsel lösen. Am Ende entschlüsselten sie die zerschnittene Schatzkarte und fanden die Truhe, deren süße Beute sofort aufgegessen wurde. Zum Abschluss wurde im Wald eine Hütte errichtet, die vermutlich heute noch zu erkennen sein wird. Sportliche Aktivitäten im Umfeld der Jugendherberge rundeten das Programm ab. Am Sonntag kehrten alle Räuber müde und glücklich heim.

Ingo Weiermann, Messdienerbetreuer
Foto: Melanie Weber