Kirchen bleiben auch weiterhin offen

Kategorie(n): alle Gemeinden, Allgemein

In der Gemeinschaft der Gemeinden (GdG) Heilig Geist Jülich werden auch in den nächsten Jahren alle Kirchen in der gewohnten Weise genutzt werden können.

Das ist das zentrale Ergebnis der Arbeitsgruppe Kirchliches Immobilienmanagement (KIM) in der GdG Heilig Geist, deren Aufgabe es war, ein Konzept zur künftigen Nutzung und Bewirtschaftung der Gebäude zu entwickeln. Dieses KIM-Konzept ist Ende April den Gremien der GdG vorgestellt worden, die darüber in den nächsten Wochen zu beraten und zu beschließen haben. Im Anschluss an diesen Abstimmungsprozess werden die genauen Einzelheiten des Konzeptes der GdG vorgestellt werden.

Alle Gemeinschaften der Gemeinden im Bistum Aachen sind aufgefordert, ein solches KIM-Konzept für ihre Gemeinschaft zu erstellen. Die Kirchensteuereinnahmen des Bistums reichen nicht mehr aus, um allein aus diesen Mitteln alle pastoral genutzten Gebäude wie Amtsräume, Gemeindeheime und Kirchen auf Dauer angemessen instand zu halten. Gleichzeitig ergeben sich aber durch die Zusammenarbeit oder Fusion von katholischen Kirchengemeinden neue Möglichkeiten, die Nutzung der Gebäude besser abzustimmen.

Für den KIM-Prozess wurde in der GdG Heilig Geist Jülich eine Arbeitsgruppe gebildet, bestehend aus gewählten Vertretern aller 16 Gemeinden, dem gemeinsamen Ausschuss von Kirchenvorstand und GdG-Rat, Vertretern aus dem Pastoralteam sowie Vertretern des Bistums Aachen. Unter der Moderation von Herrn Pfarrer Gattys (Würselen) wurde der Status aller pastoral genutzten Gebäude geprüft, einschließlich Kostenschätzungen für Instandhaltungsmaßnahmen sowie der aktuellen Nutzung der Gebäude, und Perspektiven für die Zukunft überlegt.

Das jetzt erstellte Konzept geht davon aus, dass die Beheimatung der Menschen und das Leben der Gemeinden wichtige Orte sind, für die auch Räume zur Verfügung stehen müssen. Das Offenhalten aller Kirchen ist angesichts der erforderlichen Einsparvorgaben des Bistums daher nur möglich durch Übernahme von Eigenverantwortung in den einzelnen Gemeinden sowie der Solidarität der Gemeinschaft. Zugleich weiß das Konzept auch um die Herausforderungen der Kirche in den kommenden Jahren und bietet Voraussetzungen dafür, dass die verfügbaren Mittel auch künftig kirchliches Leben in Jülich absichern können.

Pressemitteilung der KIM-Gruppe am 30.05.15