Stationenweg zu den Heidehäuschen in Barmen

Das dritte Heidehäuschen zu den »Sieben Schmerzen Mariens« zwischen Barmen und Merzenhausen. Die Tradition, zweimal im Jahr die Bildstöcke zu besuchen, besteht seit ca. 1655. Foto: Alfons Müller

Sonntag, 14. Juni 2020 – Anmeldung ist notwendig!

Anfangspunkt an der Kirche, Kirchstr. 4, Barmen. Jede Gruppe/Familie startet zum vorher abgesprochenen Zeitpunkt (im 15-Minuten-Takt) und geht den Stationenweg für sich! Es gelten die gesetzlichen Corona-Regeln!

Die Bildstöcke zu den »Sieben Schmerzen Mariens« wurden »von der Baronin Margareta von Loe (Haus Overbach) zur Abwendung der Pestgefahr Ende des 16. Jahrhunderts gestiftet. (…) Der Stationsweg ist bedeutend für die Geschichte des Menschen (…) und zwar sowohl von zeit- als auch von heimatgeschichtlicher Bedeutung. Die ruhigen, im Schutz von Bäumen gelegenen Gebetsstätten veranschaulichen tradierte Volksfrömmigkeit sowie Prozessionsbrauchtum.« (Zitat aus: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Baudenkmäler_in_Jülich)

Anstatt einer gemeinsamen Prozession gibt es in Barmen am 14. Juni 2020 einen »Stationenweg zu den Heide-Häuschen«. Entsprechend der geltenden Corona Regeln, geht dieses Mal jede Familie, jede Gruppe (bis 5 Personen aus verschiedenen Haushalten!) den Rundweg für sich. Die Gruppen, Familien oder Einzelpersonen melden sich bitte vorher verbindlich an unter E-Mail: alfons-roland-m[at]dn-connect[.]de  (alfons-roland-m[at]dn-connect[.]de)   oder Telefon: 57807 (Alfons Müller). Eine verbindliche Startzeit zwischen 8.00 Uhr und 18.00 Uhr wird vereinbart. Pünktlichkeit ist wichtig!

Zur vorher vereinbarten Startzeit melden Sie sich die Teilnehmer an der Kirche und erhalten einen Gebetsimpuls für den Weg. Sie gehen dann eigenverantwortlich den Rundweg zu den Heide-Häuschen.

Der Gemeinderat Barmen/Merzenhausen sieht sich in der Wiederbelebung der Heideprozession der vergangenen Jahre bestärkt. Die seit 1655 bestehenden Erfahrung früherer Generationen kann zeigen, wie wir heute mit einer Pandemie (mit Gottes Hilfe und der Fürsprache Mariens) umgehen können.